Wir starten in Altenwalde neu durch

Geschrieben von Michael Bösch am 20. März 2021

Kategorie(n): Allgemein

Aus „rave und kuberg Gmbh“ wird ab dem 5. März 2021 rave und bösch GmbH. Neuer Firmensitz ist Altenwalde. Das neu firmierte Unternehmen hat sich auf erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Heizsysteme mit Sonne, Gas, Holz und Pelletanlagen spezialisiert. Abgerundet wird das Angebot mit modernen Kaminöfen, Komplettbädern und der hygienischen Wasseraufbereitung.

Firmeninhaber Olaf Rave war mit seinem Sanitär- und Heizungsbaubetrieb seit über 25 Jahren in Schleswig-Holstein selbstständig. Er lebt bereits seit 2012 in Altenwalde und hat nun seinen beruflichen Lebensmittelpunkt in das wunderschöne Cuxland verlegt. Über den Verband „Technologie für Generationen e.V.“ (TFG) hatten sich Olaf Rave und Michael Bösch kennengelernt. Der „Wurster“ Michael Bösch ist seit über zwei Jahrzehnten im Bereich erneuerbare Energien tätig und wird als Partner in die neue „rave und bösch GmbH“ einsteigen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

Die über 140 Mitgliedsbetriebe des bundesweit aktiven Verbands haben wie Olaf Rave und Michael
Bösch dasselbe Ziel: Ersatz fossiler Heizsysteme durch nachhaltige, klimafreundliche Energie. Dabei spielt die Sonne die wichtigste Rolle. „Es ist die sauberste und einzige unendliche Energie, die es zu jeder Jahreszeit zu nutzen gilt und jedes Jahr mehr zur Verfügung steht“, so Olaf Rave, der schon seit über 30 Jahren Solarsysteme installiert.

Das Vorurteil, eine Solaranlage macht im Norden keinen Sinn, wird durch viele begeisterte Solaranlagenbesitzer entkräftet. „Wir setzen dabei vor allem auf Solarheizsysteme, die nicht nur sommerliches Warmwasser erzeugen, sondern auf speziell auf den Heizbetrieb ausgelegte Solarsysteme“ so Bösch. Es gäbe sehr viele Anlagenbeispiele, die den Öl- oder Gasverbrauch um bis zu 50% senkten, ohne die Gebäudehülle sanieren zu müssen, betont er.

Aufgrund des neuen Förderprogramms der Bundesregierung, empfehlen die beiden Energieexperten
den Umstieg von Öl auf Holzpellets. „45% staatlicher Zuschuss egalisieren die Mehrkosten und eine Pelletheizung senkt den CO2-Ausstoß um 90% gegenüber Öl“, so Rave.

Wir empfehlen grundsätzlich eine Pelletheizung mit Solar zu kombinieren. So wird der Kessel geschont und nicht unnötig Pellets verbrannt. Das ist für uns gelebte Nachhaltigkeit“ erläutert Bösch. Die Vorteile liegen auf der Hand. Pellets sind ein heimischer Brennstoff , der direkt vor der Haustür gerodet und produziert wird. Man muss nicht teures Öl oder Gas aus Fernost und südlichen Ländern importieren. Die Sonne gibt ihre Energie dazu.

Den Umstieg auf eine Strom-Wärmepumpe mit Luftvorerwärmung (landläufi g Luftwärmepumpe) sehen Experten im Altbau kritisch. Oft ist das Haus für eine Niedrigenergieheizung nicht ausgelegt. „Im schlimmsten Fall haben die Kunden nachher höhere Heizkosten und geringere Raumtemperaturen“ weiß Olaf Rave aus Erfahrung.

Um ein ideales Heizkonzept und die passenden Fördermittel zu erstellen, werden die Kunden vorher ausführlich befragt und zu einem Erstberatungsgespräch eingeladen. Im Anschluss – nach einem Vorort-Termin – wird eine Energieexpertise mit meist drei Optionen erarbeitet und detailliert erläutert. Die Frage hierbei sei, möchte der Kunde eine kostengünstige Variante oder das volle Paket, wo es auch in der Regel die größte Förderung gibt. Eine intensive Beratung sei wichtig, damit der Kunde eine vernünftige Entscheidungsgrundlage für sich selbst finden kann, betont Rave.

Die beiden Unternehmer machen sich Gedanken, welches Heizsystem zu den Erwartungen der Kunden passt, berechnen den CO2-Ausstoß und die jeweiligen Folgekosten des gewählten Energieträgers in der Zukunft. Angestrebtes Ziel sei dabei immer, die Zweitkosten so minimal wie möglich zu halten und gleichzeitig etwas für die Nachhaltigkeit, die Umwelt und für die eigenen Kinder und Enkelkinder zu tun.

Eine Heizung ist wie ein Lebenspartner, der uns die nächsten Jahre begleiten soll und auch Konsequenzen für nachfolgende Generationen hat. Da sollte man sich schon etwas mehr Zeit nehmen, und das tun wir auch“, so beide im Einklang. Interessenten können sich zu Erstberatungsterminen telefonisch anmelden; später auch über die neu gestaltete Hompage. Die Termine finden als Hybridveranstaltungen statt. Wahlweise in Einzelgesprächen in der Firma oder live über ZOOM. „Lassen Sie uns den Weg in eine nachhaltige Zukunft gemeinsam gehen. Wir freuen uns auf Sie.“